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Derlei Einschränkungen führten nun zu solcher Verunsicherung und deshalb Kaufzurückhaltung bei der Kundschaft, dass solche Angaben bald wieder verschwanden.
Positiv muss man Dinge darstellen! Neuerdings bewirbt man also lieber einzelne Platten als „servergeeignet“. Schaut man in die technischen Spezifikationen ergibt sich dennoch häufig eine gegenüber SCSI-Platten erhöhte Ausfallwahrscheinlichkeit (z.B. 1% vs. 0,7%).
Wenn nun der Schaden durch defekte Platten auf die Anschaffungskosten begrenzt wäre, wäre das alles „kein Thema“. Tatsächlich befinden sich auf fehlerträchtigen Datenträgern aber auch unternehmenskritische Daten. Und oft genug weiß längst niemand mehr, wo, also auf welcher physischen Platte, denn die Daten tatsächlich liegen. Hand auf´s Herz: Sind Sie sicher, dass Ihre PPS-Daten nicht auf einer Billigplatte liegen?
Was tun?
Sind DIE-Platten tabu? Keineswegs. Aber es gilt das auch bei SCSI „eingebaute“ Risiko zu kompensieren. Methode 1: Ordentliche Datensicherung. Methode 2: „Spiegelung der Daten“.
Allem voran aber müssen Sie Ihre Daten klassifizieren. Einfache Frage: Wie lange kann ich ohne diesen oder jenen Datenbestand weiterarbeiten? Die Antwort sollte nun aber nicht die EDV-Abteilung geben. Die Fachabteilung, die die Daten nutzt, oder der Prozesseigner müssen ihre Anforderung an die Verfügbarkeit der Daten definieren.
Im Folgenden stellen wir Ihnen einige Grundlagen der gerne zur Datenspiegelung genutzten „RAID“-Technik dar so wenig technisch wie möglich. Sie werden sehen: RAID ist nicht gleich RAID. Und wenn man´s falsch macht, spiegelt man gar nicht oder lebt mit zu hohen Kosten.
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