RAID – Was ist das?

Wenn Daten hochverfügbar sein müssen, kann es notwendig sein, IT-seitig ganze Systeme entsprechend auszulegen. Im Falle der datenhaltenden Festplatte bedeutet das: Die Daten müssen „real time“ gespiegelt, d.h. auf mehreren Platten, man sagt „redundant“ gehalten werden.

Bereits seit rund 15 Jahren besteht hierfür das RAID- Konzept (Redundant Array of Inexepensive Discs). Wir wollen hier nicht das vollständige, kluge Konzept erläutern, aber einen Überblick über die Features von RAID geben und vor allem auf die verbreitetsten Missverständnisse hinweisen.

Missverständnis 1: RAID heißt immer „Spiegelung“ bzw. Redundanz. Dieses Missverständnis kann teuer werden.

 

  
 
 
 
 

bewährte Konzepte
 
 
 

beliebte Missverständnisse

 
RAID ist eine Sammlung von Konzepten.
Hierzu gibt es populäre Mißverständnisse!

Missverständnis 2: Für RAID-Level gilt „je höher, je besser“.

Missverständnis 3: ... behandeln wir später!

Das Wort Level bezeichnet, etwas unglücklich, ein bestimmtes Konzept der Verteilung von Daten auf mehrere Platten. Für diese Verteilung gibt es aber verschiedene Motive, nicht nur die Verfügbarkeit der Daten ist wichtig. Z.B. kann es sein, dass die Geschwindigkeit einer einzelnen Platte nicht ausreichend ist. Dann würde man gerne auf mehrere „quasi“ parallel schreiben.

Hier ein Überblick über die wesentlichen RAID-Level (wir halten uns aus gutem Grund nicht an die vermeintliche Reihenfolge):

RAID Level 0

Eine Datei wird „zerstückelt“ und diese Stücke auf mehrere Platten verteilt, die parallel beschrieben werden.

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Daten werden schneller geschrieben, als diese mit einer Platte möglich wäre.

Bei Ausfall einer der genutzten Platten (das können mehr als 2 sein!) ist die gesamte Datei verloren.

RAID Level 1

Eine Datei wird parallel auf zwei Platten geschrieben. Auf jeder Platte liegt als Ergebnis eine vollständige Datei vor.

+
 


Bei Ausfall einer Platte, ist die Datei auf der anderen sofort verfügbar.

Teuer, weil alles doppelt vorhanden ist.

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